Betonoptik überzeugt durch die kühle, puristische Ausstrahlung.
Hier in diesem Beitrag lesen Sie mehr über das Ausgangsmaterial und finden eine Anleitung zum selber machen für dieses trendige Wanddesign.

Warum liegt die Betonoptik eigentlich so im Trend?

Im heutigen Wohnbau kommt kaum eine Baustelle ohne Beton aus. Speziell bei größeren Wohnbauten und Wirtschaftgebäuden. Vom Fundament bis zur obersten Geschoßdecke werden Wände und Decken betoniert.

Zum Teil werden Wände und Decken mit Sichtbeton verarbeitet. Das heißt es kommt Beton mit höherer Güte in die Schalung. Ebenso wird beim Stellen der Schalung und beim einrütteln des Betons sauberer gearbeitet. Nach dem Ausschalen werden alle Fehler wie zum Beispiel große Lufteinschlüße sichtbar. Diese Sichtbetonflächen werden dann nur noch vom Schalungsöl gereinigt. Ohne diese zu Verputzen ergeben diese Oberflächen eine kühle, puristische Ausstrahlung. Sie eignen sich gut für die minimalistische Archtitektur.

Wie kann man solche Wände imitieren?

Um diese Wände auch in Ziegelbauten und auf Trockenbauwände zu bekommen braucht es keinen Beton. Zum Einsatz kommt eine sehr vorteilhafte Kalkbeschichtung. Kalk ist hoch diffusionsoffen. Er reguliert die Feuchtigkeit der Räumlichkeiten. Ein alkalischer Baustoff – Schimmelpilze finden auf Kalkoberflächen keinen Nährboden. Kalk ist allergenfrei.

Hier können Sie die Anleitung zur Verarbeitung lesen.

Bei diesen Untergründen wird vorher grundiert:

  • Gipskartonplatten
  • Stahlbeton
  • Dispersionsfarben
  • Fliesen
  • Glas
  • MDF
  • Metall usw.

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Bei mineralischen Untergründen wie Kalk-, Zement- oder Gipsputz kann direkt begonnen werden.

Die farbige Spachtelmasse wird gleichmäßig dünn mit der venezianischen Glättkelle aufgezogen. Ablüftzeit von ca. 15 Minuten einhalten. Mit dem mitgelieferten Stöpsel werden  in einem rechteckigen Raster die Löcher eingedrückt (mit drehender Bewegung).
Anschließend wird die Plastikfolie auf die feuchte Fläche angebracht und mit der Glättkelle leicht angedrückt. Anschließend kann die Folie vorsichtig entfernt werden.
Wenn die Spachtelmasse angezogen hat (bis zu 2 Std.) wird mit der venezianischen Glättkelle verdichtet.
Das Ziel ist eine betongraue Oberfläche mit dem Abdruck der Betonschalung, den wir durch das Verwenden der Plastikfolie und dem Stöpsel erreicht haben. Nachträglich können auch noch die Schalungselemente nachgebildet werden, indem man mit einer Waaglatte und einer Kelle feine Striche in die Beschichtung ritzt und diese nochmals glättet.
Nach einer Trockenzeit von ca. 12 Stunden wird das Punische Wachs aufgespachtelt. Im Anschluß wird mit dem Mikrofasertuch poliert.